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Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
18.11.2016

Ersttrimester-Screening


Durch Messung der Nackentransparenz (NT, nuchal translucency) und die gleichzeitige  Bestimmung der Hormone PAPP-A und freies beta-hCG im Rahmen des sogenannten "Ersttrimester-Screening" ist eine Erkennungsrate von ca. 89% einer fetalen Trisomie 21 möglich (Nicholaides KH, Am J Obstet Gynecol 2004;191:45-67 und eigene Daten). Hierfür muss bei etwa jeder 25. Schwangerschaft (Falsch-Positivrate des Ersttrimester-Screenings ca. 4%, Daten unseres Labors) eine invasive Diagnostik (Amniozentese oder CVS) durchgeführt werden. 

Da die Auswertung der NT-Messung auf Basis der Daten von Prof. Nicolaides (Software der FMF London) bzw. auf Basis der Messung von vielen zehntausend  deutschen Frauenärzten (Software der FMF Deutschland) erfolgt, ist ein hohes Maß an Standardisierung und Genauigkeit bei der NT-Messung erforderlich, um die gemessenen Werte mit denjenigen des Referenzkollektivs vergleichen zu können. Bereits wenige zehntel Millimeter Abweichung nach oben oder unten können zu einer erheblich falschen Risikoberechnung führen. Aus diesem Grunde ist für die Bewertung der gemessenen NT eine Zertifizierung bei der FMF London oder FMF Deutschland Voraussetzung.

Unser Labor ist seit 2002 von der FMF Deutschland und der FMF England für das Ersttrimester-Screening zertifiziert. Wir verpflichten uns mit dieser Zertifizierung, Risikoberechnungen unter Einschluss der NT nur noch für Kolleginnen und Kollegen durchzuführen, die selbst für die Messung der Nackentransparenz von der FMF England / FMF Deutschland zertifiziert sind.

Durch Messung weiterer Ultraschallmarker (z. B. Nasenbein, Tricuspidalregurgitation, Ductos venosus-Flow etc.) oder durch eine zweite Blutentnahme in der SSW 14+0 bis 19+6 (integriertes Screening) kann die Erkennungsrate für eine Trisomie 21 auf bis zu 95% gesteigert werden.

Weitergehende Informationen zum Ersttrimester-Screening

Alleiniges biochemisches Risiko

Bei Untersuchung der Marker PAPP-A (Pregnancy-associated Plasma Protein A) und freies beta-hCG zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche (SSW 10+0 bis 13+6) beträgt die Erkennungsrate für eine Trisomie 21 ca. 80%. Die Falsch-Positivrate liegt gleichzeitig bei ca. 9,0% (eigene Daten, Software der FMF London, Version 2005) bzw. 17% bei Verwendung der Software der FMF Deutschland. Aufgrund der hohen Positivrate des alleinigen biochemischen Risikos der Sotware PRC der FMF Deutschland führen wir die alleinige Berechnung des biochemischen Risikos mit der Software ASTRAIA, welche den Algorithmus der FMF London enthält, durch. Auf 5% Falsch-Positenrate bezogen wird hier durch die alleinige biochemische Messung eine Erkennungsrate von 75% erreicht (eigene Daten).

Hat die Patientin den o. g. Zeitraum versäumt, besteht auch im 2. Trimester (SSW 14+0 bis 19+6) die Möglichkeit einer Risikoermittlung anhand des Triple- oder Quadruple-Tests. 

Anforderungsformular:

 

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