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Letzte Aktualisierung:
11.08.2014

Vorgehen bei V.a. Ebola-Fieber (Informationen für Ärzte und Praxen)



Bildquelle:CDC

Bei Reiserückkehrern aus Westafrika mit V.a. Ebola-Fieber bzw. V.a. Inkubation mit Ebolavirus wenden Sie sich bitte direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Schon der klinische Verdacht eines hämorrhagischen Fiebers ist unverzüglich meldepflichtig (§6 IfSG)! Die zuständigen Gesundheitsämter sind entsprechend für diese Fragestellungen vorbereitet. In Stuttgart ist das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz zuständig. Sie erreichen dies unter folgenden Telefonnumern: An Arbeitstagen 0711/904-39509, außerhalb der Dienstzeiten 0711/231-3333.

Neben den Gesundheitsämter besteht auch die Möglichkeit die beiden Refenzlabore, das Bernard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg oder an das Institutes für Virologie der Universität in Marburg zu kontaktieren.

Schicken Sie bitte auf keinen Fall den Patienten zur Blutentnahme, bzw eine Blutprobe zu uns ins Labor, da wir eine Ebola-Diagnostik nicht durchführen!

24-Stunden-Hotlines für das Management und die Diagnostik

Institut 
Stadt 
Notfallnummer 
Bernard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) 
Hamburg 
+49 40 42818-0 (Zentrale) 
Institut für Virologie der Universität 
Marburg 
+49 177 3108196 
 
 

Mit den ärztlichen Kollegen der Hotlines besprechen Sie das weitere Vorgehen bezüglich Patientenmanagement und Probentransport. Diese Labors sind auf dem Umgang mit hochinfektiösen Proben spezialisiert.

Alle Proben eines solchen Patienten dürfen in keinem Fall mit unserem Laborprobentransport oder mit der normalen Post transportiert werden! Auch alle weiteren Proben des Patienten (z.B. für Blutbild, Gerinnung, weitere Infektionsdiagnostik) schicken Sie uns bitte nicht ohne Rücksprache.

Der Versand von Ebola-Diagnostikproben oder Verdachtsproben zur Ebola-Diagnostik erfolgt als Klasse 6.2 Kategorie A ("ansteckungsgefährlicher Stoff, der in einer solchen Form befördert wird, dass er bei einer Exposition bei sonst gesunden Menschen oder Tieren eine dauerhafte Behinderung oder eine lebensbedrohende oder tödliche Krankheit hervorrufen kann") mit der Kennzeichnung UN2814.

In ganz Deutschland gibt es mehrere Zentren, die für die Behandlung von Patienten mit hochinfektiösen Erkrankungen spezialisiert sind. Schon der Transport dorthin muss mit dem Gesundheitsamt bzw. og. Spezialisten koordiniert werden.

Spezialeinrichtungen zur Behandlung von hochkontagiösen Patienten

Stadt 
Krankenhaus 
Telefonnummer 
Ansprechpartner 
Berlin 
Charité, Campus Virchow-Klinikum 
030/4505-0 (Zentrale 
OA Dr. F. Bergmann 
Düsseldorf 
Universitätsklinikum 
0211/81-17012 (Infektiologischer Notdienst) 
OA Dr. Björn Jensen, OA Dr. Torsten Feldt 
Frankfurt 
Universitätsklinikum-Medizinische Klinik II 
0160/701 55 50 (Rufbereitschaft) 
Prof. Dr. med. Hans-Reinhard Brodt 
Hamburg 
Unversitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
040/7410 (Zentrale) 
Dr. med. Stefan Schmiedel 
Leipzig 
Klinikum St. Georg 
0341/909 40 05 
Dr. med. Thomas Grünewald 
München 
Klinikum München Schwabing 
089/3068-1 (Bereitschaftsdienst) 
Dr. med. Wolfgang Guggenmos 
Saarbrücken 
Klinikum Saarbrücken 
0681/963-0 (Telefonzentrale) 
Prof. Dr. D. Grandt 
Stuttgart 
Robert-Bosch-Krankenhaus 
0711/8101-0 (Zentrale) 
OA Dr. Oliver Müller 
Würzburg 
Missionsärzliche Klinik 
0931/791-0 (Pforte) 
Prof. Dr. med. August Stich 

Weitere Informationen Zu den Kompetenz- und Behandlungszentren auf der Seite des Robert-Koch-Institutes (RKI)

Informationen zu Ebola

RKI: Übersicht Ebola-Fieber / Marburg-Fieber (Stand: 25.06.2014)

 

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