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Titel der Seite: Erregernachweis bei akuten respiratorischen Erkrankungen


Erregernachweis bei akuten respiratorischen Erkrankungen in der Saison 2016-2017



Abb. 1: Erregernachweise in Proben aus dem Respirationstrakt in der Kalenderwoche 24. Dargestellt sind positive Nachweise (rote Balken), negative Nachweis (grüne Balken) und der Prozentanteil der positiven Nachweise = positive Nachweise / Anzahl der Untersuchungen pro KW




Abb. 2: Erregernachweise in Proben aus dem Respirationstrakt in den Kalenderwochen 21 - 23. Dargestellt sind positive Nachweise (rote Balken), negative Nachweis (grüne Balken) und der Prozentanteil der positiven Nachweise = positive Nachweise / Anzahl der Untersuchungen pro KW


Die Gesamtsituation in vier aufeinanderfolgenden Saisons  von 2010/2011 bis 2013/2014 ist in den Abb. 3 und 4 dargestellt.

Am häufigsten wurden in respiratorischen Proben Influenzaviren, Rhinoviren, RSV und Bocaviren nachgewiesen (Abb 3). Von Oktober bis Dezember wurde der größte Teil der respiratorischen Infektionen durch Rhinoviren verursacht (Abb. 4), gefolgt von der saisonalen Influenzawelle, die meist nach Weihnachten begann und bis März-April andauerte. Eine früh beginnende RSV-Saison (November/Dezember) wechselt sich im Zweijahres-Rhythmus mit einer später beginnenden Saison ab (Januar/Februar). RSV- Ausbrüche dauern drei bis sechs Monate.




Abb. 3. Gesamtanteil der verschiedenen Erregernachweise in Proben aus dem Respirationstrakt in vier aufeinanderfolgenden Saisons von 2010/2011 bis 2013/2014 (Positive Nachweise / Anzahl Untersuchungen pro Monat = Prozentanteil der positiven Nachweise).



Abb. 4: Monatliche Verteilung der verschiedenen Erregernachweise in Proben aus dem Respirationstrakt in vier aufeinanderfolgenden Saisons von 2010/2011 bis 2013/2014 (Prozentanteil der positiven Nachweise /Monat)


Mehr über die saisonale Verteilung von akuten respiratorischen Infektionen können Sie in der Publikation "Saisonale Verteilung von viralen Erregern – Konsequenzen für das Hygienemanagement" erfahren [Terletskaia-Ladwig E. und Eggers M., Hyg Med 2012; 37(7/8):312-318].

Weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Gisela Enders (0711/6357-120),  PD Dr. med. Martin Enders  (0711/6357-117), PD Dr. Maren Eggers  (0711/6357-130)


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