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Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
16.01.2013

Nachweis fetaler Erythrozyten im mütterlichen Blut

Der Nachweis fetaler Erythrozyten im mütterlichen Blut mittels Durchflusszytometrie ist vergleichbar mit dem Test nach Kleihauer und Bethke, jedoch spezifischer, da auch mütterliche Zellen mit fetalem Hämoglobin (F-Zellen) unterschieden werden können. Mit einem spezifischen Antikörper wird intrazellulär das fetale Hämoglobin (HbF) der Erythrozyten markiert. Maternale Erythrozyten mit HbF (F-Zellen) können aufgrund ihrer schwächeren HbF-Färbung von den fetalen Erythrozyten am Durchflusszytometer unterschieden werden. Somit ist z.B. eine exakte Quantifizierung der HbF-Zellen im mütterlichen Blut möglich, um ggfs. Anti-Rh(D)-Prophylaxe anzugleichen.

Der Nachweis fetaler Erythrozyten ist indiziert bei Verdacht auf fetomaternale Makrotransfusion (z.B. nach Unfall, Plazentaschädigung), sowie bei Neugeborenenanämie, Hydrops fetalis und intrauterinem Fruchttod, außerdem zur Kontrolle bei fetomaternaler Makrotransfusion und Anti-Rh(D)-Prophylaxe (Bestimmung der HbF-Zellen kurz nach Entbindung, am 3. Tag und am 7. Tag) und zur Unterscheidung von mütterlichem und fetalem Blut bei vaginalen Blutungen in der Schwangerschaft.

Material: 100 µl EDTA-Blut, Haltbarkeit: ca. 24 Stunden

 

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