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Labor Enders - Prof. Dr. med. Gisela Enders & Kollegen, MVZ


Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
04.04.2012

PSA-Anstiegsgeschwindigkeit (PSA-Velocity)

In einer retropektiven Studie von Carter et al. aus dem Jahre 1992 konnte gezeigt werden, dass die PSA-Werte über die Zeit bei Patienten, die später ein Prostatakarzinom entwickelten, stärker ansteigen als bei Patienten ohne Prostatakarzinom. Aus der Ansteigsgeschwindigkeit kann die Wahrscheinlichkeit ein Prostatakarzinom zu entwickeln, zwischen 5 und 10 Jahren vorhergesagt werden, bevor das Karzinom nachgewiesen werden kann.
Die Berechnung der Anstiegsgeschwindigkeit aus drei Messwerten hat sich als die verlässlichste Methode erwiesen. Zwischem dem ersten und dem letzten PSA-Wert sollen hierbei nicht mehr als 2 Jahre und nicht weniger als 6 Monate liegen.

Bitte beachten Sie, dass im nachfolgenden Formular der erste PSA-Wert den älteste und der dritte den letzten verfügbaren darstellt. Der zweite PSA-Wert sollte zwischen dem ersten und dem dritten Wert liegen.

PSA-Ansteigsgeschwindigkeit
Datum des ersten PSA-Wertes

Erster PSA-Wert (in ng/ml bzw. µg/l)

Datum des zweiten PSA-Wertes

Zweiter PSA-Wert (in ng/ml bzw. µg/l)
Datum des dritten PSA-Wertes
Dritter PSA-Wert (in ng/ml bzw. µg/l)

PSA-Anstiegsgeschwindigkeit (ng/ml/Jahr)

Hinweis:

Vorraussetzung für die Zuverlässigkeit der Berechnungen ist, dass alle PSA-Werte mit dem gleichen Testsystem gemessen wurden!

Grenzwert für die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit: < 0,75 ng/ml/Jahr

Empfehlung für Männer unter 60 Jahren: < 0,5 ng/ml/Jahr

Literatur:

HB Carter, CH Morrell, JD Pearson, LJ Brant, CC Plato, EJ Metter, DW Chan, JL Fozard and PC Walsh Estimation of prostatic growth using serial prostate-specific antigen measurements in men with and without prostate disease Cancer Research 1992; Vol 52, Issue 12: 3323-3328

© für diese Zusammenstellung: Labor Dr. Limbach & Kollegen, Heidelberg, 2006

 

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